Terassen &  Balkone

 

Balkone und Terrassen gehören zu den schadensträchtigsten Bauteilen. Die Beläge sind ständig wechselnden Witterungen ausgesetzt, eindringendes Wasser entfaltet seine zerstörerische Wirkung.

Wenn es zu Schäden an Ihrer Terrasse kommt ist es wichtig, dass die richtige Sanierungsmaßnahme vorgenommen wird. Nur eine fachgerechte Ausführung gewährleistet eine langfristige Dichtigkeit.

 

Abdichtung / Beschichtung

Flüssigkunststoff

hält auf fast allen gängigen Untergründen – in der Regel muss der Altbelag nicht abgetragen werden. So lassen sich Außenbereiche schnell und einfach ohne Dreck und Staub sauber sanieren.

Eine große Auswahl an Oberflächenvarianten für abgedichtete Böden ermöglicht die individuellen Farbtöne vom sonnigen Gelb bis zum warmen Terrakotta. Hinzu kommen unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Bitumenbahnen

bestehen aus sogenannten Trägereinlagen und Bitumendeckschichten, die beidseitig aufgebracht werden.

Beim Einbau muss großer Wert auf eine absolute Dichtigkeit der Fugen zwischen den Bahnen gelegt werden, um die Abdichtung vollständig abzusichern. Dies kann durch ein Heißverkleben oder durch die Verwendung von kalt selbstklebenden Bitumenbahnen erreicht werden. In den Randbereichen wird die Bitumenbahn aufgestellt und mit Hilfe einer Kappleiste oder eine Putzabschlussschiene gesichert. Dadurch entsteht eine flache Wanne, die das Eindringen von Wasser in die Unterkonstruktion zuverlässig verhindert.

 

Terrassenbelag mit Platten

Terrassen aus Naturstein,Keramik oder Werksteinplatten.

Wer eine pflegeleichte und lang haltbare Terrasse plant, der ist mit einem Belag aus Natur- Keramik oder Werksteinplatten gut beraten. Als Format eignen sich plattenförmige Terrassenbeläge. Sie sind leicht und schnell auf Kies zu verlegen und durch die relativ wenigen Fugen und die Ebenheit der Platten, lassen sich Terrassenmöbel gut und sicher aufstellen.

 

Terrassenbelag aus Holz

Holzfliesen oder Holzdielen eignen sich ebenfalls sehr gut als Terrassenbelag, allerdings nur dann, wenn bereits bei der Terrassenplanung die Besonderheiten dieses Materials berücksichtigt werden. So müssen Holzbeläge regelmäßig gepflegt und imprägniert werden. Weiterhin kann nicht jedes Holz als Belag im Außenbereich verwendet werden.

Besonders geeignet sind an heimischen Hölzern Lärche und Douglasie, soll tropische Hartholz verlegt werden, greift man im Terrassenbau häufig auf die Holzart Bangkirai zurück. Zu beachten ist weiterhin, dass Holzbeläge sehr glitschig werden können, wenn sie nass sind. Dies vermeidet man durch die Nutzung von speziellen Terrassendielen, die an der Oberfläche geriffelt sind. Um ein Faulen des Holzes oder den Befall durch Pilze zu vermeiden, ist ein zuverlässiger und kontrollierter Wasserablauf nötig. Der Holzbelag sollte nicht direkt auf dem Untergrund liegen, sondern auf einer Luftschicht.

 
 

Terrassenbelag aus Naturfasern mit Polymere

Das Beste aus zwei Welten

Diese Beläge vereinen die positiven Eigenschaften von Holz mit den Erkenntnissen aus der modernen Polymerforschung. Was dabei herauskommt? Eine natürliche Oberfläche: vom oszillierend gehobelten Profil bis zur natursignierten Farbgebung sind diese Dielen widerstandsfähiger als Holz und äußerst langlebig. Sie lassen sich so leicht verarbeiten wie Holz und erzeugen ein einzigartiges Barfußgefühl. Optik, Haptik und Geruch des Naturmaterials Holz bleiben bestehen, jedoch entfällt die aufwendige Pflege wie regelmäßiges Ölen oder Streichen. Selbst durch UV-Strahlen kann die Diele nicht weiter vergrauen wie Holz. Und das alles ohne eine Kunststoffbeschichtung.